Radtour Rund ums Stettiner Haff                     Tourbilder

                                                                                    Tourkarte

Text und Bilder: Bernd Löwner

In diesem Jahr ging es nicht ganz so weit nach Osten. Von Kiel aus mit der Bahn nach Greifswald, und von dort rund ums Stettiner Haff. Eine radlerisch relativ einfache Strecke. Nur Stettin hat sich noch nicht auf Fahrradtouristen eingestellt. Mit ein wenig Vorsicht kann man aber auch in einer Großstadt mit ca. 400.000 Einwohnern und entsprechend viel Autoverkehr als Fahrradfahrer überleben.

Die Radtour führte uns von:

In Greifswald besonders sehenswert ist der Ortsteil Wieck der alten Hanse- und Universitätsstadt mit der Klosterruine Eldena. Sie wurde von Caspar David Friedrich meisterhaft gemalt.

Ein Besuch lohnt das historisch technische Informationszentrum Peenemünde. Hier kann u.a. die Entwicklung der Raketentechnik in Deutschland während des zweiten Weltkriegs nacherlebt werden. Dabei wird auch die zweifelhafte politische Vergangenheit des überragenden Raketenentwicklers Wernher von Braun nicht verschwiegen. Er trat 1937 der NSDAP und 1940 der SS bei.

Nach Peenemünde gelangt man mit der Fähre von Freest, einem idyllischen Fischerhafen.

Über Usedom muss man an dieser Stelle nichts aufschreiben. Eine sehr schöne Insel, sowohl zur Haff als auch zur Ostseeseite. Hinfahren und Urlaubmachen ist empfehlenswert.

Wollin haben wir leider nur im Regen erlebt.

Bei besserem Wetter ging es weiter an der Ostseite des Stettiner Haffs durch interessante polnische Kleinstädte.

Stettin, die Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Westpommern, ist das wirtschaftliche Zentrum der Region mit einem bedeutenden Hafen. Mit dem zunehmenden Zusammenwachsen innerhalb der Europäischen Union strahlt die Stadt auch auf Mecklenburg Vorpommern aus (insbesondere nachdem 2007 mit dem Beitritt Polens zum Schengener Abkommen, die Grenzkontrollen endlich abgeschafft wurden).

Weiter ging es jetzt an der Westseite des Haffs. Von Neuwarp nach Altwarp haben wir bequem die Fähre genutzt.

Über  Ückermünde führte unser Weg nach Anklam. Hier sollte man sich das Museum des Flugpioniers Otto Lilienthal, dem berühmtesten Sohn der Stadt, nicht entgehen lassen.

Weiter ging es über Wolgast zu unserem Ausgangspunkt Greifswald.

Eine schöne Tour.

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